Im Rahmen der Eindämmung der sich ausbreitenden Corona-Infektionen wurden unsere Konzerte vorerst bis einschließlich 19. April 2020 abgesagt. Dennoch möchten wir unser Orchester weiterhin für sein Publikum erlebbar machen – in digitaler Form, in den heimischen vier Wänden. Dafür haben wir in unser CD-Regal geschaut, in dem sich viele wunderbare Aufnahmen der Jenaer Philharmonie finden, die wir in den nächsten Wochen im Bereich „Diskographie“ auf unserer Website zum Anhören bereitstellen wollen.

Dieses Angebot wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir möchten jedoch an dieser Stelle auf die dramatischen finanziellen Auswirkungen aufmerksam machen, die die Corona-Krise für unsere freischaffenden Kolleg*innen hat und bitten Sie herzlich, statt einer Eintrittskarte für dieses virtuelle ‚Konzert‘, der Deutschen Orchester-Stiftung, die einen bundesweiten Nothilfefonds zugunsten freischaffender Berufsmusiker*innen eingerichtet hat, eine Spende zukommen zu lassen. #MusikerNothilfe

Alle Informationen dazu finden Sie unter: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/.

Diskographie

Kalenderwoche 15

„... und wieder best of the best“ lautet der unbescheidene Titel unserer dritten CD der Woche, die Live-Mitschnitte aus der Konzertsaison 2000/2001 zu Gehör bringt. Das Programm dieser Spielzeit wurde vom Deutschen Musikverleger-Verband e.V. als „Bestes Konzertprogramm der Saison“ ausgezeichnet. Die Jenaer Philharmonie konnte diese Auszeichnung damit zum zweiten Mal in Folge in Empfang nehmen. Gerahmt von Johannes Brahms’ Ungarischem Tanz Nr. 5 und Vittorio Montis ebenso bekanntem Csárdás mit einer meisterlich virtuosen Solovioline von Gilles Apap, featured die CD u.a. den Bandoneonspieler und Komponisten Lothar Hensel und sein Ensemble tango fusion. Ausgesprochen jazzy wird es dann bei George Antheils Jazz Symphony mit einem jungen Daniel Heide am Klavier, einem Ausschnitt aus dem Recital des vielseitigen Violinisten Benjamin Schmid und seines Jazz-Quartetts sowie in der Klezmopolitan Suite des vielfach prämierten Filmkomponisten Niki Reiser. Die von der Philharmonischen Gesellschaft Jena e.V. herausgegebene CD ist nicht im Handel erhältlich.

Kalenderwoche 14

Auf unserer zweiten CD der Woche – „Auf dem Weg ins neue Millennium“ – gibt es Live-Mitschnitte der Jenaer Philharmonie aus der Spielzeit 1999/2000 unter der musikalischen Leitung des damaligen Generalmusikdirektors Andrey Boreyko zu hören. Serviert werden musikalische Genusshäppchen aus drei Jahrhunderten Musikgeschichte: Von Mozarts bekannter g-Moll-Sinfonie und Beethovens bahnbrechender Sinfonie „Eroica“, über Schuberts „Unvollendete“ und Berlioz’ Symphonie fantastique bis hin zur Musik des 20. Jahrhunderts mit Ernst Kreneks heute nur selten gespieltem Concerto grosso und mit den typisch amerikanischen Rhythmen und Melodien in Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ sowie Leonard Bernsteins 1980 komponiertem „Divertimento“ für Orchester. Die von der Philharmonischen Gesellschaft Jena e.V. herausgegebene CD ist nicht im Handel erhältlich. Übrigens: Das Programm der Jenaer Philharmonie der Spielzeit 1999/2000 wurde vom Deutschen Musikverleger-Verband e.V. als das „Beste Konzertprogramm der Saison 1999/2000“ ausgezeichnet.

Kalenderwoche 13

Den Anfang macht die erst im September 2019 erschienene CD „Mozart & Beethoven Meeting Yin & Yang“ mit Kompositionen von Enjott Schneider. Darauf auch zu finden: sein Konzert für Oboe und Orchester „Mozart Ascending“ mit der Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra Juliana Koch unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Simon Gaudenz, dessen Uraufführung am 12. März aufgrund der Veranstaltungsabsagen entfallen musste. Ein kurzes Fragment eines unvollendeten Oboenkonzerts Mozarts (KV 293) inspirierte Enjott Schneider zur künstlerischen Beschäftigung mit dem Leben und der Musik Mozarts. Der Komponist fragte sich, warum dieses Konzert unvollendet blieb, wo und welcher Art die seelische Verknüpfung mit dem Leben Mozarts sein könnte. In „Mozart Ascending“ macht er sich darüber ‚musikalische Gedanken‘: um den Mozartschen Originaltext werden Emotionen und Kontraste aufgebaut, hinter seinem Licht wird Schatten und Dunkelheit gesucht und Assoziationen und Bruchstücke dürfen traumhaft kommen und gehen.

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