Die Jenaer Philharmonie, Foto: Tobias Tanzyna
Die Jenaer Philharmonie, Foto: Tobias Tanzyna

Wie überall in Deutschland können auch die Konzerte der Jenaer Philharmonie derzeit nicht stattfinden. Das Orchester ist aber trotzdem weiterhin für sein Publikum da: Ausgewählte Konzerte, die in den kommenden Wochen hätten stattfinden sollen, werden nun mit Videobeiträgen der Jenaer Philharmonie in kammermusikalischer Besetzung sowie der Gastsolisten und Gastdirigenten auf unserer Webseite aufrechterhalten.

Den Anfang macht das Donnerstagskonzert № 7 am 30. April mit dem Violoncellisten Maximilian Hornung und dem Dirigenten Kaspar Zehnder. Maximilian Hornung stellt sich in seinem Beitrag – wenn auch auf Distanz – dem Jenaer Publikum als ARTIST IN RESIDENCE der Saison 2020.2021 vor. Auf dem Programm, das ab 20 Uhr auf unserer Webseite zu hören und zu sehen ist, stehen Leoš Janáčeks „Idyll“ mit Mitgliedern der Streichergruppe der Jenaer Philharmonie, Witold Lutosławskis Sacher Variation mit Maximilian Hornung sowie eine Einführung zu Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 5 mit Kaspar Zehnder.

Am 8. Mai folgen ab 20 Uhr Videobeiträge für das Freitagskonzert № 6 mit Reinhold Friedrich. Der Trompeter spielt, begleitet am Klavier von Eriko Takezawa-Friedrich, Jacques Iberts Impromptu für Trompete und Klavier (1951) sowie Gabriel Parès’ „Crépuscule“ für Cornet à pistons und Klavier (1899). Im zweiten Teil des digitalen Konzerts folgt ein Video der Blechbläser der Jenaer Philharmonie mit Jan Koetsiers Brass Symphony op. 80 und der Fanfare aus der Ballettmusik „La Péri“ von Paul Dukas.

Im Rahmen des Donnerstagskonzerts № 8 am 28. Mai wird es einen Beitrag von Generalmusikdirektor Simon Gaudenz und dem COMPOSER IN RESIDENCE Andrea Lorenzo Scartazzini zum Mahler-Scartazzini-Zyklus der Jenaer Philharmonie geben. Das tauber quartett spielt das Streichquartett A-Dur op. 2 von Richard Strauss und eine Adaption des 1. Satzes von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Streichquartett.

Zum Familienkonzert № 3 am Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr erwartet das kleine und große Publikum vor den Bildschirmen das beliebte Märchen „Der gestiefelte Kater“ der Brüder Grimm in einer musikalischen Fassung von Peter Francesco Marino. Es spielt ein Bläserquintett aus Mitgliedern der Jenaer Philharmonie. Patrick Rohbeck führt als Sprecher durch die spannende Geschichte vom schlauen Kater mit den großen Stiefeln und dem charakteristischen Schlapphut.

Eine Woche später, am Sonntag, 14. Juni, ab 11 Uhr verabschiedet sich Lise de la Salle im Rahmen der Online-Ausgabe des Kammerkonzerts № 9 als ARTIST IN RESIDENCE der Spielzeit 2019.2020 mit einem Videobeitrag vom Jenaer Publikum. Es erklingen Klavierwerke von Frédéric Chopin und Maurice Ravel.

Dieses Angebot wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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