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Eine philharmonische Sommerträumerei zur Arena-Ouvertüre

  ©Künstlerin

Dietmar Ebert ließ sich einfangen von den "Sommerträumereien" zur ArenaOuvertüre 2017 - dem Abschiedskonzert des scheidenden GMD Marc Tardue am 23. Juni 2017 auf dem Festplatz in Jena-Lobeda. Solisten des Abends waren Christiana Serafin de Ocampo (Sopran) und Prof. Marius Sima (Violine).

Ein wunderschöner Sommerabend und ein Vorgeschmack auf die „Kulturarena“

Es ist Sommerzeit. Und wie sollte man ein philharmonisches Konzert an einem heiteren Sommerabend besser beginnen als mit dem berühmten Song aus George Gershwins Oper „Porgy und Bess“, gesungen von der Sopranistin Christiana Serafin de Ocampo.

Mit diesem heiter-besinnlichen Konzert verabschiedete sich Generalmusikdirektor Marc Tardue vom Jenaer Publikum. Er dirigierte und moderierte mit großer Souveränität die „Arena-Ouvertüre“ 2017 und ließ Gershwins „Summertime“ den „Sommer“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ folgen. Zunächst jedoch erklärte er charmant und humorvoll die Motivstruktur Vivaldis. Danach spielte das Philharmonische Orchester mit Marc Tardue am „E-Cembalo“ und Marius Sima als Solisten den „Sommer“. Eine grandiose Aufführung. Passend zu Programm und Ort, denn auf dem Lobedaer Konzertplatz mischten sich musikalisches und „reales“ Vogelgezwitscher.

Langsam senkte sich die Dämmerung über den Konzertplatz. Unter Marc Tardues Stabführung erklang nun die berühmteste Serenade der gesamten Musikgeschichte: Wolfgang Amadeus Mozarts „Kleine Nachtmusik“ in G-Dur, KV 525 in all ihrer Schönheit. Das Philharmonische Orchester traf genau einen sehr leichten, klaren und durchsichtigen Mozart-Ton. Eine Musik, von der Tardue -Mozart zitierend- sagte, sie sei für Kenner und Laien gleichermaßen anziehend und ergreifend.

Ähnliches gilt für das hierzulande leider ziemlich unbekannte lyrische Poem „Knoxville, Summer of 1915“, op. 24 von Samuel Barber. Der Komposition liegt ein 1938 verfasster Prosa-Text des späteren Pulitzer-Preisträgers James Agee zugrunde. Die Uraufführung sang 1947 die berühmte Sopranistin Eleanor Steber. Begleitet wurde sie vom Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Serge Koussewitzky. In Jena sang Christiana Serafin de Ocampo Samuel Barbers „Knoxville“ mit schönem lyrischen Sopran innig und ausdrucksstark. Selten ist eine Musik zu hören, der die Erinnerung an den inneren Frieden eines Kindes, die ungetrübte Freude am Dasein so intensiv eingeschrieben ist. Die heute in Wien lehrende Christiana Serafin de Ocampo und die Jenaer Philharmoniker unter Marc Tardue haben mit Barbers Sommerstück dem Jenaer Publikum ein besonderes Stück Musik erschlossen.

Die musikalische Sommerträumerei endete ganz im Reich der Phantasie mit der Suite aus Felix Mendelssohn-Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“. Vielleicht war in Mendelssohns Musik am deutlichsten zu hören, was die Jenaer Philharmoniker in den letzten fünf Jahren ihrem Chefdirigenten Marc Tardue zu verdanken haben: Eine große Klarheit des Klangbildes und einen feinen Sinn für noch so kleine instrumentale Details. Mit der Musik zum „Sommernachtstraum“ klang heiter und gelöst die philharmonische Sommerträumerei aus. Für die Zuhörer war sie ein wunderschöner Sommerabend und ein Vorgeschmack auf die „Kulturarena“.

Dem scheidenden Chefdirigenten Marc Tardue sei von Herzen Dank gesagt für viele interessante und großartige Konzerte. Er hat es verstanden, dem Jenaer Publikum die Musik von Charles Ives, Aaron Copland, Samuel Barber, George Gershwin und Leonard Bernstein nahe gebracht zu haben. Ein ganz besonderes Dankeschön für seine Ives- und Mahler-Konzerte und selbstverständlich für seine ausgezeichneten, so viele musikalische Details ausleuchtenden Beethoven-Interpretationen.
Alles Gute für den weiteren persönlichen und musikalischen Lebensweg von Maestro Tardue und hoffentlich „Auf Wiedersehen“ in Jena.

Dietmar Ebert

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