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Riesenbeifall für ein ungewöhnliches Sonderkonzert

Die Jenaer Philharmonie gemeinsam mit dem Armensichen Nationalorchester auf der Bühne des Jenaer Volkshauses  ©JP

Hans Lehmann über das gemeinsame Konzert der Jenaer Philharmonie und der Armenischen Nationalphilharmonie am Sonnabend, den 25. November 2017 im Jenaer Volkshaus

Armenische Nationalphilharmonie zu Gast bei der Jenaer Philharmonie

Bereits die Ankündigungen für das 1. Philharmonische Sonderkonzert weckte die Neugier der Jenaer Musikfreunde. Doch die Begrüßung zum Beginn des gemeinsamen Konzertes der Jenaer Philharmonie mit der Armenischen Nationalphilharmonie durch unseren Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter gemeinsam mit dem Botschafter Armeniens sorgte für zusätzliche Spannung im Saal.

Am Dirigentenpult Eduard Topchjan, ein Meister seines Faches, was man alsbald bemerkte. Denn wie er die Feinheiten der Ouvertüre „Romeo und Julia“ von Peter Tschaikowski mit den Jenaern heraus zu modellieren wusste, es weckte erste Begeisterung aber auch Nachdenken. Hier geht es um Zusammenleben, Liebe und Tod, zugleich das insgeheime Motto des Abends am Vorabend des Ewigkeitssonntags.

Bei der Wiedergabe der Sinfonie für Streicher und Kesselpauken von ihrem Landsmann Eduard Mirsojan (1921- 2012) durch die Gäste wurden die Hörer in ein höchst bewegendes Geschehen eingebunden. Wie er sich mit diesem Opus, 1962 komponiert, auf musikalische Weise dem furchtbaren Geschehen im Jahre 1909 und währende des 1. Weltkrieges mit einer Millionen Toten und sechs Millionen Flüchtlingen zu erinnern sucht, es bewegt. „Heimat des Schmerzes“ nannten fortan die Armenier ihr Land. Bereits im 1. Satz spürt man etwas von der Tragödie aber auch in den folgenden etwas von Hoffnung und Trost. Das Orchester vom Klang her beeindruckend, Mirsojan stilistisch auf den Spuren seiner Zeitgenossen Prokofjew, Bartok und Schostakowitsch. Hier bereits Riesenbeifall.

Inhaltlich passte die Wiedergabe der Sinfonie Nr. 10 e-Moll von Dmitrij Schostakowitsch in diesen Kontext, wenn es um Überwindung von ideologischer Gewalt geht. Für ihn bedeutete Stalins Tod 1953 eine innere Erlösung. Er versuchte sein Leben in der Zeit des Terrors aufzuarbeiten. Bereits der 1. Satz in der Spannung zwischen Beklemmung und Aufbruch, eine sinfonische Meisterleistung. Im 2. Satz ein groteskes Bild der Figur Stalins, wie bei Schostakowitsch stets unterschwellige Ironie. Ein persönliches Dokument zugleich, denn in allen vier Sätzen erscheinen seine Initialen D-Es-C-H als thematisches Hauptmotiv. Auch für dieses Werk wäre er ideologisch gemaßregelt worden, hätten nicht Karajan und andere für Weltruhm gesorgt.

Die Armenier in Hochform und durch Jenaer Musiker in einzelnen Gruppen verstärkt bzw. ergänzt unter dem filigran-perfekten Dirigat von Eduard Topchjan, der das gesamte Programm auswendig dirigierte. Der Riesenapplaus nahm kein Ende und es kam zu einer Zugabe aus der Feder des Armeniers Aram Chatschaturjan. Die Weisen aus „Spartakus“ lösten auf lyrisch-poetische Weise die vorangegangenen inhaltlichen Spannungen. Das Publikum erhob sich von den Plätzen, um dem Dirigenten und der Armenischen Nationalphilharmonie zu danken.

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