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Philharmonisches Kammerkonzert mit Neuentdeckungen

Luden im 3. Kammerkonzert der Jenaer Philharmonie zu einer interessanten „Reise durch drei Jahrhunderte“: Weronika Tadzik, Christoph Hilpert (Violine), Christian Götz, Frederik Nitsche (Viola) und Alma-Sophie Starke (Violoncello)   ©Christian Götz

Hans Lehmann über das Kammerkonzert "Streichquintett durch die Jahrhunderte" am 26. November 2017 in der Jenaer Rathausdiele

Streichquintette aus drei Jahrhunderten

Das musikalische Genre Streichquintett ist für Musikfreunde immer wieder interessant, nicht nur mit den über die Zeiten berühmt gewordenen Werken. So gesehen luden Weronika Tadzik, Christoph Hilpert (Violine), Christian Götz, Frederik Nitsche (Viola) und Alma-Sophie Starke (Violoncello) im 3. Kammerkonzert der Jenaer Philharmonie zu einer interessanten „Reise durch drei Jahrhunderte“ beginnend mit der „Sonate Nr. 9 D-Dur“ von Johann Rosenmüller - für die Hörer insofern interessant, diese Musik aus dem Jahrhundert vor Bach auf dem heute aktuellen Instrumentarium zu vernehmen, wo doch die sogenannte historische Aufführungspraxis fröhliche Urstände feiert. Ein gelungener Auftakt im damaligen Formenkanon.

Zur großen Überraschung gedieh das „Streichquintett H 164“ von Bohuslav Martinů (1890-1959), sozusagen der virtuose Höhepunkt des Vormittags. 1927 komponiert, ein auftrumpfendes Feuerwerk im Eingangssatz. Den tönenden Hall der Violen im Adagio, vom Cello reflektiert, und in den Höhen entschwindend, wird man nicht so schnell vergessen. Das Ganze endet beinahe tänzerisch rhythmisch im Allegretto um hymnisch zu schließen. Eine Premiere der bisherigen Kammerkonzerte für dieses weithin unbekannten Opus mit seinen spieltechnisch hohen Anforderungen an die Ausführenden.

Beim ebenfalls kaum bekannten „Intermezzo d-Moll“ WAB 113 von Anton Bruckner ahnt man etwas vom sinfonischen Geist dieses Komponisten, wenn Streicher zu Werke gehen.

Am Ende des Kammerkonzertes stand das von Wolfgang Amadeus Mozart 1787 komponierte „Streichquintett Nr. 4 g-Moll“ KV 516 auf dem Programm, ein Opus der Kontraste etwas abseits vom damals bei ihm gewohntem Format. Gestisch reich federnd zu Beginn, ein ungewöhnliches Menuett, das Adagio einerseits Gesang, andererseits innere Erregungen, wobei das Finale langsam beginnt und mit so etwas wie Jubel endet. Wer denkt dabei nicht an Szenerien einer Oper, denn zur gleichen Zeit arbeitete Mozart am „Don Giovanni.“ Das Publikum wusste die Interpretation zu würdigen, wie alles Vorangegangene.

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