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Philharmonisches Konzert voller Gefühle und Virtuosität

Simon Gaudenz dirigiert die Jenaer Philharmonie  ©JenaKultur/C.Worsch

Rezensent Hans Lehmann über das 5. Mittwochskonzert unter dem Motto "Wahlverwandtschaften I" am 17. Januar 2018 im Jenaer Volkshaus. Es dirigierte Simon Gaudenz, am Flügel war Anastasia Votchok zu erleben.

Einfach fantastisch

Unter Leitung des designierten GMD Simon Gaudenz stand über dem 5. Mittwochkonzert als Motto „Wahlverwandtschaften I“. Es war insofern trefflich gewählt, als es sich dabei um die Beziehungen von Komponisten und Interpreten in Geschichte und Gegenwart über Ländergrenzen hinweg handelt.

Der Abend begann mit Clara und Robert Schumann, die erstmals 1844 in St. Petersburg weilten - Clara dann noch einmal 1864, was Einfluss auf die dortigen Komponisten wie Tschaikowky und andere hatte. Robert Schumann komponierte seine Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120 im Jahr 1841 und widmete sie Clara. Zunächst wenig erfolgreich arbeitete er das Opus für die gelungene Uraufführung 1853 um. Aus der ursprünglichen „Sinfonischen Fantasie für Orchester“ wurde nun ein wirkungsvolles Stück, wobei die Wiedergabe unter Leitung von Gaudenz zu einem besonderen Ereignis wurde, denn mit welch zwingender Zügigkeit er die Sätze mit dem Orchester zu verbinden wusste war einfach fantastisch und bisher selten so erlebt.

Die Biografie und das Schaffen von Dmitri Schostakowitsch hat Musikfreunde in vielen Ländern über die Zeiten begleitet. Wer denkt dabei nicht an sein 8. Streichquartett, 1960 im Kurort Gohrisch in der Sächsische Schweiz komponiert, als ein persönliches Vermächtnis in für ihn politisch beklemmender Zeit in der Sowjetunion. Als Motiv wählte er sein Namensmonogramm D-Es-C-H. Ganz anders das Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102, dass er 1957 seinem Sohn Maxim zu dessen Examen als Pianist widmete. Er selbst, auch Pianist, schuf damit ein populär gewordenes Glanzstück des Genres überhaupt, womit an diesem Abend die junge, preisgekrönte Pianistin Anastasia Voltchok das Publikum zu faszinieren wusste. Ob beim virtuosen Allegro zu Beginn, dem berühmten Andante oder dem rasanten Finale zum ebenbürtig reagierenden Orchester. Riesenapplaus und Zugabe eines mehr spätromantischen Stückes, sicher aus ihrer Heimat Russland.

Was am Ende des Abends mit Igor Strawinskis Ballettmusik „Der Feuervogel“ über die Volkshausbühne ging. einfach fantastisch - wie Gaudenz das Libretto 1910 im damaligen Paris für Ballettmeister Djagilew mit dem Orchester in Musik umzusetzen wusste. Da blieben keine Wünsche offen, im Gegenteil, Riesenapplaus. Über Jenas Grenzen hinaus schien man zu ahnen, dass damit ein besonderer Konzertabend stattfand. MDR Kultur hat mitgeschnitten und sendet es am Dienstag, 23.1. 2018, um 20,05 Uhr. Um noch einmal auf das Motto Wahlverwandtschaften zurückzukommen: Unser Jenaer Dr. Ernst Stöckl hat das reiche, international geprägte Musikleben der damaligen Zeit in St. Petersburg aufgearbeitet, wo auch viele deutschsprachig Wirkende aktiv gewesen sind.

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