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Lieder und Gesänge auf Texte von Johann Wolfgang Goethe

Kammerkonzerte in der Rathausdiele  ©Tobias Tanzyna

Dietmar Ebert über das 7. Sonderkonzert der Jenaer Philharmonie "Frühzeitiger Frühling" am 23. Februar 2018 in der Rathausdiele

Eine beglückende Sternstunde

Eine große musikalische Freude bereiteten der Jenaer Madrigalkreis unter der Leitung von Chordirektorin Berit Walther, der Bariton Wieland Lemke, sein Klavierbegleiter Andreas Mitschke und die Moderation Katrin Lemke dem Jenaer Publikum mit ihrem Programm, das Vertonungen von bekannten und unbekannten Gedichten Johann Wolfgang Goethes enthielt. Katrin Lemke verstand es ausgezeichnet, Goethes Verhältnis zur Musik herauszuarbeiten. Sie verwies darauf, dass viele Goethe-Gedichte von musikalischer Poesie durchdrungen und wie das „Mailied“, „Willkommen und Abschied“ oder der „König von Thule“ bekannt wie Volkslieder sind.

Lemke legte auf sehr interessante Weise dar, wie schwer es Goethe, dem „Augenmenschen“ wurde, sich ein intensives Verhältnis zur Musik zu erschließen. Zu den Komponisten, die seine Gedichte und Texte vertonten, hat er ein sehr ambivalentes Verhältnis gehabt. Am nächsten stand ihm lebenslang Carl Friedrich Zelter, der seine Gedichte strophisch vertont hat. Sein Herz gerührt hat wohl am stärksten der Knabe Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Spiel Goethe stark ergriffen hat. Und ist es nicht gerade Mendelssohn, der neben Schubert, Schumann und Berlioz Goethes Texten zu einem besonderen intensiven musikalischen Ausdruck verholfen hat?

Der Vortrag der Lieder im Wechsel von solistischem Lied- und Chorgesang wirkte wie aus einem Guss und wurde vom Publikum in der Jenaer Rathaus-Diele beglückt aufgenommen. Wieland Lemke, der seine erste musikalische Ausbildung im Knabenchor der Jenaer Philharmonie erhielt und heute als gefragter Lied-und Oratorien-Sänger in Leipzig lebt, sang mit seiner schönen, gut geführten Bariton-Stimme Ludwig van Beethovens „Mailied“, Franz Schuberts „Willkommen und Abschied“ und Carl Friedrich Zelters „An den Mond“ schlicht und klar im „Volkston“, brachte in Beethovens „Flohlied“ sein komödiantisches Talent ein und gestaltete Hugo Wolfs Goethe-Vertonungen souverän als Kabinettstücke der Liedkunst. Andreas Mitschke war ihm am Flügel ein genauer, einfühlsamer Begleiter.

Im reizvollen Kontrast zum solistischen Lied-Vortag standen die Chorsätze, so Robert Schumanns Vertonung des „Heidenröslein“ oder Felix Mendelssohn-Bartholdys „Die Nachtigall.“ Moritz Hauptmanns Goethe-Vertonungen „Frühzeitiger Frühling“, „Im Sommer“ und „Wanderers Nachtlied“ waren ebenso wie Heinrich von Herzogenbergs „Die Bekehrte“ selbst für Musikkenner eine großartige Entdeckung. Carl Friedrich Zelters „Genialisch Treiben“ klang in der Interpretation der Männerstimmen des Madrigalkreises (verstärkt durch Wieland Lemke) sehr fröhlich und jugendlich frisch. Felix Mendelssohn-Bartholdys „Auf dem See“, Franz Schuberts „Chor der Engel“, Robert Schumanns „König von Thule“ und Moritz Hauptmanns „Wanderers Nachtlied“ offenbarten die hohe Sangeskunst des Madrigalkreises unter Berit Walther. Die Chordirektorin wusste geschickt, verschiedene Aufstellungsformen des Chores zu nutzen, die den ausgezeichneten Klang des Chores wirkungsvoll verstärkten. Eine Sternstunde des Chorgesangs!

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