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Erfolgreiche konzertante Aufführung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“...

Dietmar Ebert über die Premiere unter der Leitung von Prof. Ulrich Vogel am Freitag, dem 4. Mai 2018 im Jenaer Volkshaus

...mit einem homogenen jungen Solistenensemble, dem Knabenchor und dem Orchester der Jenaer Philharmonie

Es ist eine gute Tradition, in jeder zweiten Spielzeit mit Solisten der Weimarer Musikhochschule eine Oper konzertant aufzuführen. So können die Gesang Studierenden der Weimarer Hochschule ihre Rollenporträts mit einem erfahrenen Orchester erarbeiten und das Jenaer Publikum wenigstens einmal im Jahr erfahren, wie gutes Musiktheater klingen kann.

Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ wurde am 23. Dezember 1893 unter der Stabführung von Richard Strauss in Weimar aus der Taufe gehoben. Das gab der konzertanten Aufführung ihre historische Grundierung und erinnerte an die Versuche, Jena und Weimar um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als Doppelstadt neu zu beleben. Ein bisschen merkwürdig ist es freilich, wenn Anfang Mai beständig von leckeren Lebkuchen gesungen wird. Mittlerweile ist Humperdincks Märchenoper der Klassiker zur Weihnachtszeit. Ihre Musik ist allerdings so gut, dass sie auch im Mai ihre Schönheit offenbart.

Die Handlung ist bekannt und leicht verständlich, so dass es keinen Erzähler brauchte, der durch das Bühnengeschehen führt. Prof. Ulrich Vogel (musikalische Einstudierung und Dirigat) war den jungen Sängerinnen und Sängern ein aufmerksamer Begleiter, sorgte jedoch auch für opulente, an Wagner und Strauss erinnernde Klangfarben im Orchester. Dann hatten es die Sängerinnen schwer, ihre Stimmen über dem Orchesterklang schweben zu lassen.

Als Geschwisterpaar beeindruckten in der Premierenaufführung Anna Schmidt (Gretel) mit hellem Sopran und Vera Bitter mit schlank geführtem Mezzosopran (Hänsel). Mit den Volksliedern, dem innig-bewegt gesungenem Abendsegen, den dramatischen Szenen im „Hexenbild“ und dem freudig gesungenem Finale gelang beiden eine überzeugende Rollengestaltung. Von besonderem Reiz war das Echo vor dem Abendsegen, gesungen von einem Oktett des Knabenchores. Schwer hatte es Anika Ram (Hexe Rosina Leckermaul). Gerade diese Rolle ist eng an die Bühnenpräsenz gebunden, im Konzert musste Anika Ram eine plastische Rollengestaltung allein mit stimmlichen Mitteln vollziehen. Das gelang ihr vorzüglich, vor allem in den „Hexenrufen“. Immer wieder hatte auch sie ähnlich wie Anna Schmidt und Vera Bitter mit den orchestralen Klangwogen zu kämpfen. Sonja Isabel Reuter gab der Mutter ein starkes stimmliches Profil, und der junge koreanische Bariton Changhui Tan sang den Vater mit schönem Bariton und ausgezeichneter Artikulation des Textes. Giulia Montanari (Sandmännchen) sang vom linken Balkon das Abendlied mit hellem, klarem Sopran, und Anna Schmid vom rechten Balkon das Lied des Taumännchens mit ebenso schöner, jugendlicher Sopranstimme.

Ein Extralob verdienen die Jungen des Knabenchors der Jenaer Philharmonie (Einstudierung Berit Walther) für ihre ausdrucksstarke Gestaltung des Chors der Lebkuchenkinder im Schlussbild. Damit brachten die Sopran- und Altstimmen des Knabenchores eine besonders schöne Klangfarbe in das Finale der Oper. So ist dem insgesamt sehr homogen wirkenden Sängerensemble unter Ulrich Vogel eine rundum gelungene konzertante Aufführung von „Hänsel und Gretel“ zu danken. Glückwunsch! Für die Abonnenten der A- und der B-Reihe wird die konzertante Aufführung von Humperdincks Märchenoper am Mittwoch, dem 9. Mai und am Donnerstag, dem 10. Mai, jeweils um 20.00 Uhr wiederholt.

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