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MonteverdiChor Würzburg und Jenaer Philharmonie gemeinsam

  ©MonteverdiChor Würzburg

Hans Lehmann über das letzte Freitagskonzert der Spielzeit 2017/18 am Freitag, den 6. Juli 2018 in der Stadtkirche St. Michael Jena unter der Leitung von Matthias Beckert.

Beeindruckendes Finale der Konzertsaison in der Stadtkirche St. Michael

Zwei wenig bekannte Werke zogen die Hörer bereits nach den ersten Takten in ihren Bann: „The Black Knight“ („Der schwarze Ritter“), Kantate für Chor und Orchester op. 25 von Edward Elgar (1857-1934) sowie „Daphnis und Chloė“ von Maurice Ravel (1875–1937).

„Das Rittermahl“, ein Gedicht von Ludwig Uhland (1787-1862), war in der englischen Version von Henry W. Longfellow (1807-1882) die Vorlage für Elgars Komposition und wurde 1893 zum Chorfestival im englischen Worcester uraufgeführt. Was da in vier Teilen mit „Turnier“ beginnend und dem „Rittermahl“ endend stattfindend - einfach faszinierend.
Für Dirigent Matthias Beckert, den MonteverdiChor Würzburg und das groß besetzte Orchester eine Riesenaufgabe abseits des bekannten traditionellen Repertoires in diesem Genre, noch dazu im momentanen philharmonischen Ausweichquartier Stadtkirche mit ihrem enormen Nachhall. Zugleich eine Visitenkarte des ausgezeichneten Chores mit seiner Stimmgruppenpräsenz, in allen Registern ausgeglichen.

Nach diesem wenig bekannten Werk -für Richard Strauss: Elgar „ein erster englischer Fortschrittlicher“- kam im 2. Teil des Abends „Daphnis und Chloé“ zur Aufführung. Im Auftrag von Serge Diaghilew (1872-1929) für sein Ballett komponiert, fand die Premiere am 8. Juni 1912 im Pariser „Balletts Russes“ statt, ein Jahr vor der Premiere von Strawinskys „Le sacre du printemps“, der erste Skandal im 20. Jahrhundert.

Maurice Ravel findet bei der Umsetzung der spätantiken Liebesgeschichte des Schriftstellers Longos auf Lesbos eine wunderbar impressionistisch geprägte Tonsprache, um die Szenerie der beiden Titelhelden ausdrucksvoll umzusetzen. Auch ohne Ballett und Bühnenbild gewahrt man musikalisch die Handlung en détail zwischen lyrischer Poesie und gewaltigen Aufbrüchen, das Orchester in den Bläsern und mit zwei Harfen riesig besetzt, der Chor ohne Text singend das Ganze vervollkommnend. Hochachtung für Matthias Beckert und alle Mitwirkenden. Nachfolgend mit zwei Aufführungen in Würzburg wird man auch dort über diese Wiedergabe gewiss staunen.

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