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Ort
Stadtkirche "St. Michael"
Kirchplatz 1
07743 Jena

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B6: Wahlverwandtschaften III

Musik / Konzerte

 ©Marko Priske
©Marko Priske
Donnerstag, 07.06.2018 , 20:00 Uhr, Stadtkirche "St. Michael"
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B6: Wahlverwandtschaften III

Unter der Leitung des russischen Dirigenten Vladimir Stoupel wenden wir uns den offensichtlichen und weniger offensichtlichen musikalischen Wahlverwandtschaften von Krzysztof Meyer, Robert Schumann und Johannes Brahms zu.

Wahlverwandtschaften III

Nachdem wir uns bereits in zwei Mittwochskonzerten musikalischen Wahlverwandtschaften von Robert Schumann, Dmitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky sowie von Antonin Dvorak und Josef Suk gewidmet haben, wenden wir uns im sechsten Donnerstagskonzert unter der Leitung des russischen Dirigenten Vladimir Stoupel mit der isländischen Geigerin Judith Ingolfsson offensichtlichen und weniger offensichtlichen musikalischen Wahlverwandtschaften zu.

So hatte Robert Schumann bereits 1853 in seinem Aufsatz „Neue Bahnen“ dem gerade 20 Jahre alten Johannes Brahms eine glänzende Laufbahn prophezeit und geschrieben: „Wenn er seinen Zauberstab dahin senken wird, wo ihm die Mächte der Massen, im Chor und Orchester, ihre Kräfte leihen, so stehen uns noch wunderbarere Blicke in die Geheimnisse der Geisterwelt bevor.“ Ein Jahr später warf Schumann mit seinem Violinkonzert d-Moll selbst einen romantischen Blick in diese Geisterwelt. Es sollte sein letztes vollendetes Orchesterwerk werden, das sowohl von seiner Frau Clara als auch vom Widmungsträger Joseph Joachim zu ihren Lebzeiten zurückgehalten wurde. Sie brachten das in jeder Hinsicht ungewöhnliche Werk mit Schumanns vermeintlicher geistiger Umnachtung in Verbindung, während Johannes Brahms sowohl was das Violinkonzert als auch Schumanns geistige Verfassung betraf, ganz anderer Meinung war. Im Übrigen sollte sich Schumanns Prophezeihung nicht nur in Bezug auf die Chorsinfonik von Brahms erfüllen. Auch mit den vier Sinfonien, von denen die Sinfonie Nr. 2 D-Dur als seine „Pastorale“ angesehen wird, sollte er „Neue Bahnen“ beschreiten.

Sowohl zum poetischen Charakter der Musik Schumanns als auch zur Formenstrenge von Johannes Brahms entwickelte der 1943 in Krakau geborene und seit den Achtziger Jahren im Rheinland lebende und lehrende Komponist Krzysztof Meyer eine besondere Beziehung, die nicht nur in seiner „Hommage à Brahms“, sondern auch in seinen Metamorphosen für großes Orchester zum Ausdruck kommt.

Der 1. Preis beim renommierten Internationalen Violinwettbewerb in Indianapolis im 1998 bedeutete für die Geigerin Judith Ingolfsson den endgültigen Durchbruch. Die Auszeichnung markiert den Beginn ihrer beachtlichen internationalen Karriere. Seither begleitet sie ein Ruf als Künstlerin mit musikalischer Reife, außergewöhnlich guten technischen Fähigkeiten und charismatischem Auftreten.

Krzysztof Meyer (*1943)

Metamorphosen

Robert Schumann (1810 – 1856)

Violinkonzert d-Moll WoO 1 (Originalfassung)

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Violine: Judith Ingolfsson
Leitung: Vladimir Stoupel

Veranstaltungsort
Stadtkirche "St. Michael"
Kirchplatz 1
07743 Jena

Veranstalter
Jenaer Philharmonie

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