· Volkshaus/Ernst-Abbe-Saal

  Donnerstag 17.09.2026 19:30 Uhr

Volkshaus/Ernst-Abbe-Saal

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Donnerstagskonzert № 1

Unter dem Schwer­punkt „Pla­net Dvo­řák“ lädt die Jenaer Phil­har­mo­nie in der Spiel­zeit 2026.2027 dazu ein, die Klang­welt des böh­mi­schen Kom­po­nis­ten Anto­nín Dvo­řák aus immer neuen Blick­win­keln zu erkun­den. Im ers­ten Don­ners­tags­kon­zert ent­fal­tet das Or­ches­ter unter der Lei­tung von Simon Gau­denz eine musi­ka­li­sche Land­schaft, in der Natur nicht nur als idyl­li­scher Sehn­suchts­ort erscheint, son­dern auch als geheim­nis­volle, bedroh­l­iche und ver­letz­li­che Kraft. Dvo­řáks schau­rige Klang­bil­der tre­ten in Bezie­hung zu Mozarts zeit­lo­ser Schön­heit und Wolf­gang Rihms ein­dring­li­cher musi­ka­li­scher Refle­xion über eine Natur, deren Gleich­ge­wicht der Mensch gefähr­det. So ent­steht ein Kon­zert, das von ursprüng­li­chen Ängs­ten, stil­len Hoff­nun­gen und der Frage erzählt, wie wir mit unse­rer Welt ver­bun­den sind. Zugleich beginnt mit die­sem Abend die Resi­denz von Daniel Otten­sa­mer. Der Solo­kla­ri­net­tist der Wie­ner Phil­har­mo­ni­ker stellt sich in Mozarts Kla­ri­net­ten­kon­zert erst­mals dem Jenaer Publi­kum vor – mit einem Werk, das Schlicht­heit, Gesang­lich­keit und tän­ze­ri­sche Leich­tig­keit zu einer Musik von berüh­ren­der Natür­lich­keit ver­bin­det. Zwi­schen dunk­len Tie­fen und über­schäu­men­der Lebens­freude macht die musi­ka­li­sche Ent­de­ckungs­reise auf dem „Pla­ne­ten Dvo­řák“ an Sta­tio­nen Halt, die die Lust wecken, den Weg durch das gesamte Kon­zert­jahr wei­ter­zu­ver­fol­gen. /JN

Programm

Antonín Dvořák:
„Vodník“ („Der Wassermann“), Sinfonische Dichtung op. 107

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klarinettenkonzert A-Dur KV 622

Antonín Dvořák:
Notturno H-Dur op. 40

Wolfgang Rihm:
„Nature Morte – Still Alive“, Skizze für 13 Streicher

Antonín Dvořák:
Scherzo capriccioso Des-Dur op. 66

Mitwirkende

ARTIST IN RESIDENCE Daniel Ottensamer, Klarinette
Jenaer Philharmonie
Simon Gaudenz, Leitung

Hinweise

18:45 Uhr Konzerteinführung

Daniel Ottensamer, Foto: Andrej Grilc
Daniel Ottensamer, Foto: Andrej Grilc

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