Im April stehen die Kammerkonzerte in der Rathausdiele ganz im Zeichen des Spielzeitschwerpunkts „Planet Schostakowitsch“. Begleiten Sie uns bei diesen Blicken in den Rückspiegel eines Jahrhundertlebens.
Mit der Violinsonate G-Dur op. 134 von 1968 spricht der späte Dmitri Schostakowitsch, konzentriert und unerbittlich – Musik von herber Intensität. Das Adagio, 1934/1935 für das Ballett „Der helle Bach“ entstanden und von Schostakowitschs engem Vertrauten Lewon Atowmjan für Violoncello und Klavier arrangiert, setzt einen lyrisch-tänzerischen Kontrapunkt. Den Kreis schließt das erste Klaviertrio c-Moll op. 8: 1923 komponiert, voller romantischer Emphase und jugendlicher Dringlichkeit – ein Beginn, der das Kommende bereits ahnen lässt. /JN
Programm
Dmitri Schostakowitsch:
Sonate G-Dur für Violine und Klavier op. 134
Dmitri Schostakowitsch:
Ballettsuite Nr. 2,
daraus: 2. Adagio
(Arr. für Violoncello und Klavier von Lewon Atowmjan)
Dmitri Schostakowitsch:
Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8
Mitwirkende
Torben Jans, Violine
Carmen Dreßler, Violoncello
Oksana Andriyenko, Klavier


