· Friedrich-Schiller-Universität/Physikhörsaal; Max-Wien-Platz

 
 
Mittwoch 05.06.2019 20:00 Uhr

Friedrich-Schiller-Universität/Physikhörsaal; Max-Wien-Platz

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PHILHARMONIE@UNI № 2
»Sphärenklänge«

Ein Dialog zwischen Musik und Kosmologie

Nach antiker und pythagoreischer Vorstellung entstehen im Universum durch die Bewegung der Himmelskörper Töne, die je nach proportionaler Stellung der Himmelskörper lauter, leiser und besonders harmonisch klingen. Diese kosmische Harmonie findet demnach über die Proportion ein Gegenstück in der Harmonie der Töne von Instrumenten.

Das klingt erstmal kompliziert, wird aber wunderbar erfahrbar, wenn die Jenaer Philharmonie und die Physikalisch-Astronomische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena zum Konzert der „Sphärenklänge“ einladen. Dabei werden Prof. Dr. Gerhard G. Paulus und die Jenaer Philharmonie regelrecht zusammenrücken, um im Physikhörsaal am Max-Wien-Platz statt Vorlesungsexperimente Musiker und deren Instrumente aufzubauen. Mit Musik von Mozart, Logothetis und Rameau beginnt die Suche nach Harmonien und Proportionen. Prof. Paulus und Simon Gaudenz werden die Verbindung zwischen Musik und frühen Weltbildern herstellen. Voraussetzung für diese Veranstaltung, bei der man die Jenaer Philharmonie das erste Mal im Physikhörsaal erleben kann, sind ein offenes Ohr und Neugier.

Jean-Philippe Rameau:
„Entrée pour les muses“ aus „Les Boréades“

Anestis Logothetis:
„Polymeron“ aus „Himmelsmechanik“

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“ (Ausschnitte)

Jenaer Philharmonie
Simon Gaudenz, Leitung und Moderation
Prof. Dr. Gerhard G. Paulus, Moderation

Physikhörsaal am Max-Wien-Platz, Foto: Universität Jena
Physikhörsaal am Max-Wien-Platz, Foto: Universität Jena

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