Dem Jenaer Publikum hat sich der diesjährige ARTIST IN RESIDENCE der Jenaer Philharmonie, Maximilian Hornung, bereits in seinem Play & Conduct-Konzert im Oktober im Volkshaus Jena sowie als Solist in Guillaume Connessons Cellokonzert im Donnerstagskonzert № 3, das im Dezember im Radio übertragen wurde, vorgestellt.

Im Rahmen seiner Residenz sollte der Cellist nun eigentlich am 16. Februar mit einem kammermusikalischen Auftritt zu erleben sein. Da ein Liveauftritt weiterhin nicht möglich ist, wird das Kammerkonzert am Freitag, 12. März 2021, um 20:00 Uhr bei JenaTV und im JenaTV-Livestream gesendet.

Maximilian Hornungs Kammermusikpartner in diesem Konzert ist Herbert Schuch. Der Pianist spielt regelmäßig mit renommierten Orchestern und Dirigenten auf den wichtigen internationalen Podien. Seine Suche nach Kommunikation zwischen Podium und Publikum sowie sein besonderes Gespür für die Wesensverwandtschaft zwischen Komponisten hat zu aufsehenerregenden Aufnahmen und gefeierten Soloprogrammen geführt.

In ihrem Kammerkonzert präsentieren die beiden Musiker Antonín Dvořáks während seines Amerikaaufenthalts entstandene Sonatine G-Dur op. 100, Gustav Mahlers Liederzyklus „Lieder eines fahrenden Gesellen“ in einem Arrangement für Violoncello und Klavier von Maximilian Hornung sowie Johannes Brahms’ erste Cellosonate e-Moll op. 38.

Herbert Schuch, Foto: Felix Broede
Herbert Schuch, Foto: Felix Broede
Maximilian Hornung, Foto: Marco Borggreve
Maximilian Hornung, Foto: Marco Borggreve

 
Antonín Dvořák (1841-1904):
Sonatine G-Dur für Violine und Klavier op. 100 (1893)
(Transkript. für Violoncello und Klavier)

1. Allegro risoluto
2. Larghetto
3. Scherzo. Molto vivace
4. Allegro – Molto tranquillo

Gustav Mahler (1860-1911):
„Lieder eines fahrenden Gesellen“, Liederzyklus (1884/1885)
(Arr. für Violoncello und Klavier von Maximilian Hornung)

1. „Wenn mein Schatz Hochzeit macht“
2. „Ging heut’ Morgen über’s Feld“
3. „Ich hab’ ein glühend Messer“
4. „Die zwei blauen Augen von meinem Schatz“

Johannes Brahms (1833-1897):
Sonate Nr. 1 e-Moll für Violoncello und Klavier op. 38 (1862-1865)

1. Allegro non troppo
2. Allegretto quasi Menuetto
3. Allegro

ARTIST IN RESIDENCE
Maximilian Hornung, Violoncello
Herbert Schuch, Klavier

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