Ein einzigartiges Langzeitprojekt 2018-2025

Der Mahler-Scartazzini-Zyklus

Der Mahler-Scartazzini-Zyklus als CD-Reihe

Zehn Urauf­füh­run­gen des be­deu­ten­den Schwei­zer Kom­po­nis­ten Andrea Lorenzo Scar­taz­zi­ni, die den zehn Sin­fo­nien Gustav Mahlers unmit­tel­bar vor­an­ge­stellt wer­den – das ist das welt­weit ein­zig­ar­tige Vor­ha­ben der Jenaer Phil­har­mo­nie und ihres Gene­ral­mu­sik­di­rek­tors Simon Gaudenz.

Am 17. März 2023 erschien das erste Dop­pel­al­bum mit Mah­lers Sin­fo­nien Nr. 4 und Nr. 5 sowie Scar­taz­zi­nis Wer­ken „Incan­te­simo“ und „Ein­klang“, gefolgt vom zwei­ten Album am 24. Novem­ber 2023 mit den Sin­fo­nien Nr. 2 und Nr. 3 sowie den Scar­taz­zini-Pro­lo­gen „Torso“, „Epi­taph“ und „Spi­riti“. Das dritte Album mit Mah­lers Sin­fo­nien Nr. 6 und Nr. 7 sowie Scar­taz­zi­nis „Omen“ und „Orkus“ wurde am 1. März 2024 ver­öf­fent­licht. Am 6. Juni 2025 erschie­nen die Teile acht und neun mit Scar­taz­zi­nis Orches­ter­werk „Enigma“ als Pro­log zu Mah­lers Sin­fonie Nr. 9 sowie der Vokal­kom­po­si­tion „Anima“ für Alt, Chor und Or­ches­ter als Ein­gangs­werk zur monu­men­ta­len Sin­fonie Nr. 8 („Sin­fo­nie der Tau­send“). Am 12. Dezem­ber 2025 folgte das abschlie­ßende Album mit den Tei­len eins und zehn. In die­ser zehn­ten und letz­ten Ein­spie­lung erklin­gen Mah­lers Ada­gio aus der Zehn­ten Sin­fo­nie sowie alle zehn Kom­po­si­tio­nen Scar­taz­zi­nis. Damit kehrt sich zum Abschluss die zeit­li­che Pers­pek­tive zwi­schen den bei­den Kom­po­nis­ten um – der Klang der Gegen­wart öff­net die Tür in die Zukunft.

»Die Jenaer Phil­har­mo­nie ist ein her­vor­ra­gen­des Orches­ter mit fabel­haf­ten Solis­ten, die wun­der­bare Farb­mi­schun­gen zau­bern.«

FONO FORUM (Sinfonien Nr. 4 und 5)

»Eine so musi­zier­freu­dige, poin­ten­si­chere und satte Auf­nahme die­ser bei­den Mah­ler-Sin­fo­nien ist sel­ten.«

DAS ORCHESTER (Sinfonien Nr. 4 und 5)

»Diese Ein­spie­lung ist von heraus­ra­gen­der Qua­li­tät und braucht den Ver­gleich mit den gro­ßen Inter­pre­ten der Ver­gan­gen­heit kei­nes­wegs zu scheuen.«

ONLINE MERKER (Sinfonie Nr. 6)

Alle Auf­nah­men sind beim renom­mier­ten Label Odra­dek erschie­nen und im Han­del, auf gän­gi­gen digi­ta­len Platt­for­men sowie bei Musik­strea­ming-Diens­ten erhält­lich.

Scartazzinis Emotionen

Solo-Cellistin Henriette Lätsch im Gespräch

„Dass wir Gustav Mahlers Sinfonien aufnehmen dürfen und dabei Ergebnisse in dieser Qualität abliefern können, freut uns sehr und macht uns ungemein stolz. Die Jenaer Philharmonie wächst sehr an dieser großartigen Aufgabe. Man kann uns dabei zusehen und -hören, wie wir gerade von Jahr zu Jahr ein bisschen besser werden. Durch die ständigen hohen Anforderungen während der CD-Aufnahmen und natürlich auch bei der sonstigen Probentätigkeit für Konzerte mit Simon Gaudenz und all den anderen großartigen Dirigentinnen und Dirigenten scheinen wir gerade sehr gut unseren Fokus und unsere Konzentration zu trainieren. Wir hören sehr aufmerksam aufeinander und kommen nach meinem Empfinden qualitativ ungeheuer voran.

Mit Andrea Lorenzo Scartazzini zu arbeiten, ist für uns Musikerinnen und Musiker wirklich angenehm. Vor den Orchesterproben schildert er uns immer, was seine Intentionen bei dem jeweiligen neuen Stück sind, und öffnet uns mit diesen Vorstellungen meist noch einmal eine ganz neue Ebene für die Interpretation. Er geht auf alle Fragen ein, gerade auch was meine intensive Arbeit mit ihm am Cellosolo aus ‚Epitaph‘, vor der zweiten Mahler-Sinfonie, betrifft. Lange vor den Proben und dem Notendruck hat er mir schon die handschriftlichen Noten geschickt, mit der Bitte zu beurteilen, was technisch auf dem Cello möglich ist und was nicht. Meine kleinen Änderungsvorschläge hat er bereitwillig angenommen. Das Solo ist schon wirklich herausfordernd, vor allem auch wegen der Vierteltöne, die eine eigene Spieltechnik und eine ganz andere Herangehensweise des Gehörs erfordern! Wir haben die Stimme dann gemeinsam so eingerichtet, dass alles gerade eben spielbar ist.

Was mir persönlich wirklich gefällt, ist die Emotionalität seiner Musik. Mich berühren viele Stellen der Kompositionen, und ich denke, dass es auch dem Publikum so geht. Hilfreich ist dabei, dass man die Stücke mehrfach hören kann, weil wiederholt zwei bis drei Kompositionen Scartazzinis zusammengefasst vor einer Mahler-Sinfonie erklingen. Durch das Wiedererkennen kann die Musik eine stärkere Wirkung entfalten. Andrea Lorenzo Scartazzini komponiert meiner Ansicht nach sehr publikumsfreundlich. Die Effekte sind emotional sehr eindeutig und sprechen die Menschen ganz direkt an. Es geht bei Scartazzini nicht bloß um die technische Realisierung irgendeiner komplizierten Partitur.

Beim Cellosolo von ‚Epitaph‘ haben mich Scartazzinis komponierte Emotionen ausgesprochen stark bewegt. Das Solo soll das menschliche Erleben des Todeskampfes darstellen, der Titel ‚Epitaph‘ bedeutet ja ‚Grabinschrift‘, dazu ist dem Werk noch ein Rilke-Text vorangestellt. Scartazzinis Vorstellungen zu jedem der Abschnitte des Solos sind dabei sehr konkret, er hat sie mir detailliert geschildert. Viele Menschen haben schon einmal den Todeskampf eines nahen Angehörigen miterleben müssen. Das Solo zu spielen und dabei in jedem Ton zu spüren, was gemeint ist, diese Verbindung von Kunst und persönlichem Erleben hat sich gerade im Moment der Aufführung für mich extrem stark angefühlt. Es war eine Herausforderung und zugleich eine Art Erleichterung für mich, mit Scartazzinis Musik diese Grausamkeit ausdrücken zu können.“

Eine eigene Sprache

Robert Krampe, Scartazzinis Lektor im Bärenreiter-Verlag berichtet

„Als Lektor bin ich der erste, der Einblicke in Andrea Lorenzo Scartazzinis Partituren bekommt, manchmal schon vor dem endgültigen Abschluss der kompositorischen Arbeit, um Fragen über musikalische Inhalte oder die Instrumentation zu klären. Zwischen uns ist über diese Arbeit hinaus ein offener und freundschaftlicher Umgang entstanden. Deswegen freue ich mich auch außerordentlich über die geradezu ideale Konstellation bei diesem Projekt von Jenaer Philharmonie, Simon Gaudenz und Andrea Lorenzo Scartazzini. Es haben sich drei Parteien gefunden, die das Projekt mit vollster Überzeugung tragen und miteinander harmonieren.

Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt, wie Andrea es schafft, angesichts des überwältigenden Mahler-Kosmos immer wieder neue Ideen zu finden und mit seiner ganz eigenen Sprache seine Stellung zu behaupten. Wenn man aus dem Konzert herauskommt, erinnert man sich an Andreas Musik, man hat gewissermaßen noch einen Scartazzini-Geschmack auf der Zunge. Es bleibt etwas haften.

Ich denke, das funktioniert so gut, weil Andrea großen Respekt vor Mahlers Musik zeigt, gleichzeitig aber auch weiß, wer er ist und was er kann. Ihm ist das Attribut ‚Neue Musik‘ nicht so wichtig. Das Musikantische steht für ihn im Vordergrund. Er denkt immer daran, dass er es mit Musikerinnen und Musikern zu tun hat und nicht mit Automaten. Mit jedem Stück gelingt es ihm, eine eigene Welt zu schaffen, die in inhaltlichem Bezug zu den Themen der Mahler-Sinfonien steht. Jedes Stück hat etwas ganz Unverwechselbares. Und trotzdem erkennt man sofort Andrea als Komponisten heraus. Man nimmt durch seine Musik Mahler anders wahr. Das ist fantastisch. Man wird aufgerüttelt und hört nicht nur, was man schon zu kennen glaubt. Aus einer heutigen Perspektive heraus sensibilisiert dieser Vorgang dazu, Mahler neu zu hören. Gerade diesen Aspekt am Mahler-Scartazzini-Zyklus finde ich großartig.“

Ein fantastischer Raumklang

Aki Matusch, Tonmeister der Pegasus Musikproduktion, über seine Arbeit

„Die intensive Zusammenarbeit mit der Jenaer Philharmonie, Simon Gaudenz und Andrea Lorenzo Scartazzini mag ich sehr. Ich schätze es auch außerordentlich, im Volkshaus aufnehmen zu können, das uns einen fantastischen Raumklang ermöglicht. Ich finde die Ergebnisse der bisherigen Arbeit, die auf den fertigen CDs zu hören sind, äußerst zufriedenstellend.

Obwohl die Aufnahmezeiten, die uns zur Verfügung stehen, durchaus knapp bemessen sind, wirken die Musikerinnen und Musiker nie gestresst. Sogar wenn wir einmal die Zeit überziehen müssen, höre ich nie irgendwelche Beschwerden. Alle bleiben freundlich und hoch motiviert.

Simon Gaudenz weiß ganz genau, was sein Orchester kann. Wenn er das Gefühl hat, dass die Stärken der Philharmonie noch nicht so abgebildet werden, wie es seiner Meinung nach sein sollte, sucht er unermüdlich weiter nach einer besseren Lösung, nach einem besseren Take oder nach einem natürlicheren Klang. Andrea Lorenzo Scartazzini hat eine unglaublich geschickte Hand, was Klangfarben angeht. Seine Kompositionen sind perfekt auf das Orchester, aber auch auf den Saal abgestimmt. Seine Stücke erzeugen im Zusammenspiel mit dem Volkshaus einen musikästhetisch ungeheuer geschmackvollen Klang. Er ist ein Meister der Instrumentierung und weiß sehr genau, mit welchen Mitteln er welche Klangeffekte schaffen kann.“

Langer Atem und unbändiger Mut

Tobias Rothfahl – Fachspezialist Musik der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

„Die Förderung von Kompositionsaufträgen zählt zu den Kernaufgaben der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Doch nur selten gelangt ein Vorhaben von solch langem Atem und solch unbändigem Mut auf unsere Pulte. Die Entscheidung war rasch gefasst, dass die Stiftung sich für den Mahler-Scartazzini-Zyklus engagieren will. Die Grundidee mag nicht neu sein, ein Werk als zeitgenössisches Echo auf ein historisches Werk zu schreiben.

Doch die weitgespannte, in sich komplexe und facettenreiche Art und Weise, wie sich diese Grundidee im Jenaer Mahler-Scartazzini-Zyklus ausformuliert, dürfte bislang ungehört sein. Wir freuen uns, den weitherum beachteten Zyklus über die Jahre wachsen zu sehen, wünschen dem Jenaer Publikum viel inspirierende Erlebnisse und sind überzeugt, dass die neuen Werke bleibende Kreise über Jena hinaus ziehen werden.“

Respektvolles Maßnehmen am Mahler-Kosmos

Andrea Lorenzo Scartazzini – COMPOSER IN RESIDENCE

„Zuletzt, wenn alle meine zehn Kompositionen des Mahler-Scartazzini-Zyklus geschrieben sind, wird die Gesamtdauer dieser Stücke wohl etwas über eine Stunde betragen – fast soviel wie eines der kürzeren sinfonischen Werke Gustav Mahlers.

Es steckt viel Freude, Nachdenken, und ja: natürlich auch Arbeit in diesem Zyklus, und die Vergegenwärtigung des über die vergangenen Jahre betriebenen Aufwands an Zeit und Energie und Herzblut, lässt mich erst recht den Hut ziehen vor der unermesslichen Schaffenskraft Mahlers und seinem umfangreichen Werk.

Eine gute Stunde. Das hätte auch ein ambitionierter Auftrag für ein einzelnes großes Orchesterwerk sein können. Dann wäre die Arbeit daran wohl kontinuierlich über viele Monate erfolgt und das Ergebnis vielleicht eine geschlossene Form mit vielen Rückbezügen gewesen.

Dass es nicht so war, sondern ein Prozess mit Unterbrüchen und Aufführungen der einzelnen Stücke seit 2018, hat diesen Auftrag einmalig gemacht. Es war und ist ein die Kreativität befeuerndes ‚Stop and go‘, bereichert durch die Höreindrücke im Konzert, den Austausch mit Simon Gaudenz und dem Orchester sowie dem steten, gedanklichen Maßnehmen am Mahlerschen Kosmos.

Lagern, Reifen, viele Arbeitsschritte; was Speisen veredelt, trägt auch beim Komponieren Früchte, so scheint mir. Diese Erfahrung durfte ich in Jena machen.“

Zwischen Jena, Toblach und Basel

2018 bis 2025 – Zwanzig Konzerte in sieben Städten

Mahler-Scartazzini-Zyklus I
Volkshaus Jena, 18.10.2018
Stadtcasino Basel, 17.04.2024 & 18.04.2024
Theater La Poste, Visp, 19.04.2024
Andrea Lorenzo Scartazzini:
„Torso“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Mahler-Scartazzini-Zyklus II
Volkshaus Jena, 26.05.2019
Andrea Lorenzo Scartazzini:
„Torso“ für Orchester,
„Epitaph“ für Chor und Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Mahler-Scartazzini-Zyklus III
Volkshaus Jena, 07.11.2019
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Torso“, „Epitaph“,
„Spiriti“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll

Mahler-Scartazzini-Zyklus IV
Volkshaus Jena, 28.04.2022 & 29.04.2022
Das Wormser Theater, Worms, 22.04.2023
Stadthalle Mülheim, 23.04.2023
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Torso“, „Epitaph“,
„Spiriti“ für Orchester,
„Incantesimo“ für Sopran und Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur

Mahler-Scartazzini-Zyklus V
Volkshaus Jena, 19.05.2022
Kulturzentrum Toblach, 09.07.2022,
im Rahmen der Gustav Mahler Musikwochen
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Incantesimo“,
„Einklang“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Mahler-Scartazzini-Zyklus VI
Volkshaus Jena, 23.03.2023
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Einklang“,
„Omen“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll

Mahler-Scartazzini-Zyklus VII
Volkshaus Jena, 12.05.2023
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Omen“,
„Orkus“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7 e-Moll

Mahler-Scartazzini-Zyklus VIII
Stadthalle Chemnitz, 06.03.2024 & 07.03.2024
Sparkassen-Arena Jena, 08.03.2024
Andrea Lorenzo Scartazzini: „Omen“,
„Orkus“ für Orchester,
„Anima“ für Alt, Chor und Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur

Mahler-Scartazzini-Zyklus IX
Volkshaus Jena, 14.02.2025
Kulturzentrum Toblach, 18.07.2025,
im Rahmen der Gustav Mahler Musikwochen
Andrea Lorenzo Scartazzini:
„Anima“ für Alt, Chor und Orchester,
„Enigma“ für Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9

Mahler-Scartazzini-Zyklus X
Volkshaus Jena, 05.06.2025
Gustav Mahler: Adagio aus der Sinfonie Nr. 10
Andrea Lorenzo Scartazzini:
„Torso“ für Orchester
„Epitaph“ für Chor und Orchester
„Spiriti“ für Orchester
„Incantesimo“ für Sopran und Orchester
„Einklang“ für Orchester
„Omen“ für Orchester
„Orkus“ für Orchester
„Anima“ für Alt, Chor und Orchester
„Enigma“ für Chor und Orchester
„Einkehr“ für Sopran, Alt, Chor und Orchester


Das Mah­ler-Scar­taz­zini-Pro­jekt wurde von der Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien auf­grund eines Beschlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges sowie von der Schwei­zer Kultur­stif­tung Pro Helvetia geför­dert. Die Urauf­füh­run­gen Scar­taz­zinis zu den ers­ten beiden Mah­ler-Sin­fo­nien waren gemein­same Kompo­si­tions­auf­träge der Jenaer Phil­har­mo­nie und des Ber­ner Sym­pho­nie­or­ches­ters sowie des Sin­fo­nie­or­ches­ters Basel. Scar­taz­zinis Werk zu Mah­lers drit­ter Sin­fo­nie wurde gemein­sam mit der Neu­bran­den­bur­ger Phil­har­mo­nie, sein Werk zur vier­ten Sin­fo­nie zusam­men mit der Phil­har­mo­nie Süd­west­fa­len in Auf­trag gege­ben. Die Werke von Andrea Lorenzo Scar­taz­zini erschei­nen im Bären­rei­ter-Ver­lag.