Artist in Residence 2020.2021

Maximilian Hornung

Maximilian Hornung, Foto: Marco Borggreve
Maximilian Hornung, Foto: Marco Borggreve

»Er kontrolliert seinen Ton, er formt ihn hingebungsvoll, aber er bewacht ihn nicht. Seine lautere Musikalität macht stets das Richtige.«

DIE ZEIT

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und einer außergewöhnlichen musikalischen Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien und konzertiert mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Anne-Sophie Mutter, Antje Weithaas, Hélène Grimaud, Daniil Trifonov, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Joshua Bell, Yefim Bronfman, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann.

Hornungs umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch äußerst prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern (2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hochgelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett u. a. mit Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov.

1986 in Augsburg geboren, erhielt Hornung mit acht Jahren den ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, eine Position, die er bis 2013 innehatte. Seit dem Jahr 2017 ist er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

In Jena wird Maximilian Hornung während seiner Residenz in fünf Konzerten zu erleben sein. Neben den Cellokonzerten von Antonín Dvořák und Guillaume Connesson stehen zwei kammermusikalische Auftritte und ein Play & Conduct-Konzert auf dem Programm.

Freuen Sie sich auf unseren ARTIST IN RESIDENCE, einen außergewöhnlichen Musiker!

Konzerte mit dem ARTIST IN RESIDENCE

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Haydn, Azarashvili und Beethoven ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello und Leitung / Jenaer Philharmonie

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Haydn, Azarashvili und Beethoven ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello und Leitung / Jenaer Philharmonie

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Haydn, Azarashvili und Beethoven ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello und Leitung / Jenaer Philharmonie

· Erwin-Piscator-Haus

Werke von Dvořák und Brahms ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Jenaer Philharmonie / Simon Gaudenz, Leitung

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Rebel, Schmitt und Connesson ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Jenaer Philharmonie / Simon Gaudenz, Leitung

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Rebel, Schmitt und Connesson ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Jenaer Philharmonie / Simon Gaudenz, Leitung

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Rebel, Schmitt und Connesson ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Jenaer Philharmonie / Simon Gaudenz, Leitung

· Friedrich-Schiller-Universität, UHG/Aula

Werke von Mahler, Martinů und Grieg ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Herbert Schuch, Klavier

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Antonín Dvořák ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello / Musiker*innen der Jenaer Philharmonie

· Volkshaus/Oberlichtsaal

Die Philharmonische Gesellschaft lädt ein zum Gespräch mit Maximilian Hornung, ARTIST IN RESIDENCE

· Volkshaus/Großer Saal

Violoncellokonzerte von Haydn und Azarashvili ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello und Leitung / Jenaer Philharmonie

· Volkshaus/Großer Saal

Werke von Mozart, Haydn, Azarashvili und Beethoven ARTIST IN RESIDENCE Maximilian Hornung, Violoncello und Leitung / Jenaer Philharmonie

Artist in Residence 2019.2020

Lise de la Salle

Lise de la Salle, Foto: Stéphane Gallois
Lise de la Salle, Foto: Stéphane Gallois

»Lise de la Salle erreicht mit ihrem Spiel eine solche Sinnfälligkeit, dass es unmöglich ist, sich eine andere Interpretation vorzustellen.«

LE MONDE

Lise de la Salle gilt als eine der interessantesten jungen Pianistinnen weltweit und genießt den Ruf, eine Musikerin von ungewöhnlicher Sensibilität und Reife zu sein. Eines ihrer Konzerte inspirierte den Kritiker der Washington Post zu den Zeilen: „Während ihres Spiels mussten die Zuhörer sich beständig darauf besinnen, das Atmen nicht zu vergessen. Doch nachdem Lise de la Salles Hände sich von der Tastatur erhoben, ließ der befreiende Jubel nicht eine Sekunde auf sich warten.“

2005, im Alter von 16 Jahren, erregte die gebürtige Französin mit einer Einspielung von Werken Bachs und Liszts, die das Gramophone Magazine als „Aufnahme des Monats“ auszeichnete,  erste internationale Aufmerksamkeit. Unter den zahlreich folgenden, mehrfach prämierten Schallplattenaufnahmen ragte eine  Gesamteinspielung der Werke Rachmaninows für Klavier und Orchester unter der Leitung von Fabio Luisi heraus.

Lise de la Salle konzertierte mit vielen führenden Orchestern in aller Welt, zum Beispiel mit dem London Symphony Orchestra, den Orchestern von Boston, Philadelphia, Chicago und Los Angeles, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Sie arbeitete unter anderem mit Dirigenten wie Antonio Pappano, James Conlon, Marek Janowski, Jun Märkl und Semyon Bychkov. Außerdem ist sie eine weltweit gefragte Recital-Künstlerin und gesuchte Kammermusik-Partnerin. Sie trat unter anderem in der Wigmore Hall London, dem Pariser Louvre und der Berliner Philharmonie auf.

In Jena wird sie in der Spielzeit 2019.2020 gleich in fünf Konzerten zu Gast sein und ihr gesamtes künstlerisches Spektrum und ihre enorme Vielseitigkeit präsentieren. Sie wird Beethovens fünftes Klavierkonzert und die Paganini-Variationen von Rachmaninow spielen; in zwei Klavierkonzerten Mozarts wird sie das Orchester zudem vom Klavier aus leiten; ein Solo-Recital im Volkshaus und ein Kammermusik-Abend mit Musikern der Jenaer Philharmonie komplettieren ihre Auftritte in Jena.

Freuen Sie sich auf unseren ARTIST IN RESIDENCE, eine außergewöhnliche Musikerin! 

Das Projekt „Artist in Residence“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Artist in Residence 2018.2019

Veronika Eberle

Veronika Eberle, Foto: Felix Broede
Veronika Eberle, Foto: Felix Broede

»Veronika Eberle zählt zu den leuchtendsten Sternen am internationalen Geigenhimmel. In ihrem Spiel vereinen sich außergewöhnliche Reife, Intelligenz, Souveränität und
mitreißende Energie.«

SIMON GAUDENZ

Der Großvater Veronika Eberles hatte sicherlich eine andere Karriere für seine inzwischen weltweit bekannte Enkelin im Sinn. Als Veronika Eberle sechs Jahre alt war und ihrem Großvater von ihrem Wunsch erzählte, Geige zu lernen, riet er ihr davon ab: „Also Mädle, alles, aber nicht Geige, das ist zu schwer!“ Und dann kam es ganz anders, als er dachte. Mit lediglich zehn Jahren und nach nur vier Jahren Geigenunterreicht gab Veronika Eberle ihr Debüt mit den Münchner Symphonikern. Ihre sich daran anschließend Karriere kann man nur als Senkrechtstart bezeichnen.  

Mit Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern hat sie im Alter von 17 Jahren bei den Salzburger Osterfestspielen konzertiert. Sie spielt eine der bekanntesten Stradivari-Geigen, die aus dem Jahr 1700 stammt. Sie tritt mit renommierten Orchestern in musikalischen Zentren der Welt auf. Sie hat in New York in der Carnegie Hall gespielt, im Mozarteum in Salzburg, im Herkulessaal in München, in der Alten Oper Frankfurt, in der Londoner Wigmore Hall.

Mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester, dem hr-Sinfonieorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo unter Dirigenten wie Heinz Holliger, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Robin Ticciati, Jonathan Nott oder Sir Roger Norrington hat sie zusammengearbeitet. Auftritte bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethovenfest Bonn, dem Heidelberger Frühling, den Dresdner Musikfestspielen kommen hinzu.

Gründe, Veronika Eberle für Jena zu gewinnen, gibt es zuhauf. Nicht nur Simon Gaudenz ist ganz begeistert von ihrem Spiel: „Veronika Eberle zählt zu den leuchtendsten Sternen am internationalen Geigenhimmel. In ihrem Spiel vereinen sich außergewöhnliche Reife, Intelligenz, Souveränität und mitreißende Energie.“ Hinzu kommt noch, dass sie persönlich und in ihrer Art des Musizierens von einer großen Offenheit und Lust auf Neues und Unterschiedliches geprägt ist. In der kommenden Spielzeit 2018.2019 wird Veronika Eberle fünf Konzerte in ganz unterschiedlichen Besetzungen in Jena spielen.

Freuen Sie sich auf unseren ARTIST IN RESIDENCE, eine außergewöhnliche Musikerin! 

Das Projekt „Artist in Residence“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.