· Volkshaus/Ernst-Abbe-Saal

  Freitag 20.11.2026 19:30 Uhr

Volkshaus/Ernst-Abbe-Saal

Chorsinfonisches Konzert

Mit sei­nem Requiem wid­mete sich Anto­nín Dvořák 1890 einem der ältes­ten Texte der christ­li­chen Litur­gie und schuf zugleich ein Werk von zutiefst per­sön­li­cher Aus­drucks­kraft. In sei­ner rei­fen Schaf­fens­phase ent­stan­den, gehört es neben dem Sta­bat Mater und dem Te Deum zu sei­nen bedeu­tends­ten geist­li­chen Wer­ken. Für das Bir­ming­ham Music Fes­ti­val kom­po­niert, wurde es dort 1891 unter Dvořáks Lei­tung urauf­ge­führt. Mäch­tige Chor­sätze und dra­ma­ti­sche Aus­brü­che ste­hen darin neben inni­gen, von gro­ßer Ruhe und Zart­heit gepräg­ten Pas­sa­gen. So wird aus der Toten­messe ein Werk über Trauer und Trost, Dun­kel­heit und Hoff­nung. Im Rah­men des Spiel­zeit­schwer­punkts „Pla­net Dvořák“ eröff­net das Requiem einen beson­de­ren Blick auf einen Kom­po­nis­ten, des­sen Schaf­fen weit über die mit böh­mi­scher Natur und Volks­tra­di­tion ver­bun­de­nen Werke hinaus­reicht. Hier zeigt sich Dvořák von einer nach­denk­li­chen, exis­ten­ziel­len Seite. Zwi­schen Volks­trauer­tag und Toten­sonn­tag lädt diese Musik dazu ein, sich den gro­ßen Fra­gen nach Abschied, Ver­lust und Hoff­nung zu stellen. /JN

Programm

Antonín Dvořák:
Requiem für Sopran, Alt, Tenor, Bass, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester op. 89

Mitwirkende

Maryna Zubko, Sopran
Sarah Mehnert, Alt
Václav Vallon, Tenor
Jovan Koščica, Bass
Philharmonischer Chor Jena
Jenaer Madrigalkreis
Jenaer Philharmonie
Berit Walther, Leitung

Solist*innen, Philharmonischer Chor Jena, Jenaer Philharmonie, Berit Walther, Foto: JenaKultur, Alexandra Münch
Solist*innen, Philharmonischer Chor Jena, Jenaer Philharmonie, Berit Walther, Foto: JenaKultur, Alexandra Münch